Blog

Know-How

Systematisches Vorgehen bei der Mühleneinstellung

Artikel vom 17. Mai 2018

Systematisches Vorgehen bei der Mühleneinstellung

Wenn in einem der Schritte ein Fehler festgestellt wird, justiert man den entsprechenden Parameter neu und beginnt von vorne. Die Methodik führt zu einem gründlichen und nachhaltigen Ergebnis der Mühleneinstellung und bewirkt durch den Fehlerabbruch, dass man nicht jeden Espresso probiert. So bleiben die Geschmacksrezeptoren unbelastet, bis man ein nach allen anderen Kriterien akzeptables Ergebnis in der Tasse hat. Erst jetzt muss der Espresso verkostet werden. Wenn man bereits zu Beginn der Mühleneinstellung jeden Espresso undifferenziert probiert, erreicht die Sensorik relativ schnell einen Sättigungsgrad – eine exakte Beurteilung und Identifikation von flüchtigen und schwachen Aromen ist dann nicht mehr möglich.

ZU GROB                                                                                                 KORREKT                                                                                       ZU FEIN
 

Quelle: © 2012 Coffee Consulate, Mannheim / Abdruck und Vervielfältigung auch in Auszügen nur mit schriftlicher Genehmigung durch Coffee Consulate.

Zurück
close